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Martin Eden ist die Geschichte eines ungebildeten, ungehobelten, jedoch weltklugen jungen Mannes, der sich heroisch um die Zuneigung eines Mädchens aus der gehobenen Schicht bemüht. Martin Eden glaubt, einzig durch das Erlangen von Bildung und Respekt würdig für die Liebe der jungen Ruth Morse zu sein. Er kann sich aber keine Schule und keinen Lehrer leisten und beschließt somit, sich selbst autodidaktisch zu unterrichten. Auf diesem Weg offenbaren sich ihm Geschichten, die es wert sind, erzählt zu werden, Geschichten über sein eigenes Leben und das anderer, Geschichten, die seine Erfahrungen in einer gesellschaftlichen Schicht erzählen, die bei Ruth, ihren Eltern, ihren Brüdern und deren sozialem Umfeld verpönt ist.
Der Roman beginnt mit einer dramatischen Begegnung zwischen hungrigen Wölfen und Menschen mit Schlittenhunden. Es herrscht eine schlimme Hungersnot, und das Rudel Wölfe verfolgt die Menschen und ihre Hunde, um an Nahrung zu kommen. Wolfsbluts Mutter Kische spielt hierbei eine wichtige Rolle; denn sie ist nur zur Hälfte ein Wolf. In dieser Zeit lernt sie Wolfsbluts Vater kennen, einen reinrassigen Wolf. Im nächsten Teil des Romans werden Wolfsbluts erste Lebensmonate erzählt: wie er mit seiner Mutter in ein Indianerlager kommt und dort seine Jugend verbringt. Er wird bald von seiner Mutter getrennt und streitet sich viel mit den anderen Hunden der Indianer. Für die Indianer stellt sich Wolfsblut als besonders guter Schlittenhund heraus. Später wird er als Leithund eingesetzt und wird von den anderen Hunden gehasst da er eine besondere Behandlung bekommt. Er muss den Hunden nach Abnahme des Zuggeschirrs täglich seine Kraft beweisen... Jack London (1876-1916) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist. Er erlangte vor allem Bekanntheit durch seine Abenteuerromane Ruf der Wildnis und Wolfsblut sowie durch den mehrfach verfilmten Abenteuerroman Der Seewolf und den autobiographisch beeinflussten Roman Martin Eden.
Die eiserne Ferse ist der Titel eines publizierten dystopischen Romans des amerikanischen Schriftstellers Jack London. Der Roman besteht hauptsächlich aus dem fiktiven Manuskript der Sozialistin Avis Everhard, in dem sie vom revolutionären Kampf ihres Mannes gegen eine kapitalistische Oligarchie in den USA zu Beginn des 20. Jahrhunderts erzählt. 700 Jahre später, zur Zeit eines sozialistischen Weltstaates, wird diese Schrift, der Rahmenhandlung des Romans zufolge, entdeckt und mit Kommentaren versehen veröffentlicht. Die erste deutsche Übersetzung von The Iron Heel erschien 1922.
Londons "Ruf der Wildnis" ist eine packendes Abenteuer und ein Klassiker der Amerikanischen Literatur. Buck ist der König auf Richter Millers Farm im sonnigen Süden Kaliforniens, ein prachtvoller Hund, voller Kraft und Intelligenz. Eines Tages entführt ihn der spielsüchtige Gärtnergehilfe Manuel und verkauft ihn an einen brutalen Händler, der die Goldgräber in Alaska mit Hunden versorgt. Für Buck beginnt eine leidensvolle Zeit als Schlittenhund, eine Zeit voller Hunger, erschöpfender Reisen durch das Nordland, voller Kämpfe und Todesgefahren und grausamer Misshandlungen. Halb zu Tode geprügelt, nimmt sich John Thornton seiner an. Und während Bucks Liebe zu Thornton wächst und wächst und er für seinen Herrn eine Heldentat nach der anderen vollbringt, schreit ein seltsamer Ruf in ihm immer lauter auf: Der Ruf der Wildnis.
Mit König Alkohol legt Jack London seine wohl persönlichste und schonungsloseste Schrift vor: eine autobiographische Abrechnung mit seiner eigenen Alkoholsucht und den gesellschaftlichen Mythen, die den Rausch glorifizieren. Er schildert die Verlockungen und Abgründe des Trinkens, das Versprechen von Freiheit und Geselligkeit – und den Preis, den er dafür bezahlt. London schreibt ohne moralischen Zeigefinger, aber mit schonungsloser Ehrlichkeit. So entsteht ein zeitloses Werk, das nicht nur die Abhängigkeit, sondern auch die sozialen und kulturellen Mechanismen hinterfragt, die sie begünstigen. König Alkohol ist ein packendes Zeugnis menschlicher Schwächen und zugleich ein Aufruf, den Mythos vom "Rausch als Lebenselixier" kritisch zu hinterfragen – damals wie heute.
Humphrey van Weyden, ein kultivierter, intellektueller Literaturkritiker, wird bei einem Schiffbruch aus seinem bequemen Leben gerissen und an Bord der Robbenjäger-Schoner "Ghost" gezogen. Dort regiert Wolf Larsen – der "Seewolf": Ein Kapitän von brutaler, animalischer Kraft, aber auch von messerscharfem Intellekt. Er ist Philosoph und Tyrann, ein rücksichtsloser Verfechter des blanken Nihilismus. Gefangen auf engstem Raum, muss Humphrey nicht nur gegen die gnadenlose See kämpfen, sondern auch gegen Larsens gefährliche, dunkle Überlebensphilosophie. Er wird Zeuge unmenschlicher Grausamkeit und muss schnell lernen, dass nur die Stärksten überleben. Ist menschliche Zivilisation nur eine dünne Schicht über dem Abgrund der Bestialität? Tauchen Sie ein in Jack Londons packendes, psychologisches Abenteuer – ein schonungsloses Duell zwischen Geist und roher Gewalt.
Ein Feuer machen (To Build a Fire) ist die wohl bekannteste Erzählung des amerikanischen Schriftstellers Jack London. Ein Mann kämpft sich durch Schnee, Eis und die klirrende Kälte in den unendlichen Weiten des kanadischen Yukon. Um zu überleben, muss er ein Feuer machen. Ein gnadenloser Wettkampf Mensch gegen Natur beginnt. Erstmals liegt diese bewegende und packende Geschichte anlässlich des 100. Todestages von Jack London in einer aktuellen Neuübersetzung vor. Ergänzt wird die Erzählung durch eine Reisereportage von Wolfgang Tischer. Im Winter 2016 reiste Tischer in die legendäre Goldgräberstadt Dawson City, wo heute noch die Blockhütte von Jack London zu finden ist. Der Goldrausch führte Jack London 1897 in den eisigen Norden Kanadas. Der Winter dort, den er fast nicht überlebte, inspirierte Jack London zu seinen bekannten Werken wie »Der Ruf der Wildnis«, »Lockruf des Goldes« oder »Ein Feuer machen«.
Zwischen dem Glanz des Goldes und der weißen Stille Alaskas. Nichts auf der Welt ist so unerbittlich wie der Winter am Klondike – und nichts so verführerisch wie das Versprechen auf unermesslichen Reichtum. Elam Harnish, den sie nur den "Burning Daylight" nennen, ist ein Mann aus Eisen, geformt von der harten Arbeit und der grenzenlosen Wildnis. Er kennt keine Furcht, doch der wahre Kampf beginnt erst, als er den eisigen Norden verlässt, um sein Glück in den glitzernden Salons der Zivilisation zu suchen. Jack Londons packendes Epos ist weit mehr als eine Abenteuergeschichte; es ist eine messerscharfe Analyse des menschlichen Geistes. Es erzählt vom berauschenden Aufstieg, von der korrumpierenden Macht des Geldes und der tiefen Sehnsucht nach einer Rückkehr zu den Wurzeln. Ein Muss für jeden, der wissen will, was ein Mensch bereit ist zu opfern, um seine Träume zu jagen.
Kein Fahrgeld, kein Ziel, nur die endlose Freiheit der Schienen. Jack London tauscht die Schreibfeder gegen die rohe Realität des "Hobo"-Lebens. In den 1890er Jahren reist er als blinder Passagier auf Güterzügen quer durch das hungernde Amerika. Er erzählt von lebensgefährlichen Sprüngen auf fahrende Züge, harten Nächten im Gefängnis und dem ständigen Katz-und-Maus-Spiel mit den gefürchteten Eisenbahndetektiven. Ein packendes Dokument über die Suche nach Unabhängigkeit und das Überleben am Rande der Gesellschaft.